Videokonferenzszenario mit Macromedia Flash Communication Server MX

Christopher Schulz

In einer zunehmend globalisierten Welt, ist die Kommunikation mittels technischer Hilfsmitteln ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens. Gerade in den letzten 20 Jahren hat sich diese Situation durch die Verbreitung des Internets und die Realisierung von kostengünstigen Mobiltelefon deutlich verändert. Ist die Übertragung von Ton, schon seit der Erfindung des Telefons Ende des 19 Jh. möglich, so ist die Übermittlung von Bilddaten schon seit langem entweder ein sehr kostenintensiver oder störanfälliger Sachverhalt.
Seit Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts versuchen verschiedene Softwareunternehmen verstärkt ein über das Internet lauffähige Videokonferenzsystem zu entwickeln. Es gibt viele Gründe das Internet als Übertragungsmedium für Video- und Audiodaten zu verwenden, bietet es doch neben einem hohen Bekanntheits- und Verbreitungsgrad eine immer größer werdende Datenübertragungsrate. Leider ist die angebotene Videokonferenz Software nicht immer robust genug, oft mangelt es an Stabilität und Störunempfindlichkeit der Programme.
Das Zentrum für Multimedia entschied sich Anfang des Jahres 2004 für E ? Learning Zwecke ein Videokonferenzsystem einzusetzen. Es wurde die Entwicklungssoftware aus dem Hause Macromedia ausgewählt. Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen benötigen Teilnehmer bei Videokonferenzen, außer das meist schon im Browser integrierte Flash Player Plugin, keine zusätzliche installierte Software. Zum anderen garantiert der ,,Server ? Client? Ansatz gegenüber einer ?Peer to Peer? Lösung Unempfindlichkeit bezüglich Ausfällen von Konferenzteilnehmern. Macromedia veröffentlichte im Jahr 2002 den Flash Communication Server MX, eine Software, mit deren Hilfe es unter Flash möglich ist, Videokonferenzapplikationen zu erstellen. Das Programm ist Server ? Client basierend, daher die Teilnehmer Computer schicken ihre Daten an einen fest installierten Server, der diese dann auf Anfrage verteilt. Der Wunsch nach einer Videokonferenzapplikation, mit der ein virtueller Klassenraum mit unterschiedlichen Rollen simuliert werden sollte, führte zu dieser Studienarbeit.
Diese Ausarbeitung ist, neben einer Dokumentation der Ergebnisse, ebenfalls als eine Art Anleitung zur Erstellung eigener Videokonferenzprogramme mittels Flash konzipiert. Sie gliedert sich in fünf Kapitel:
In Kapitel 1 liegt das Hauptaugenmerk auf den einzelnen Entwicklungsphasen, die ich während der Programmierung eines Konferenzsoftwareszenarios durchschritten habe.
Kapitel 2 beschäftigt sich noch einmal detaillierter mit dem Programmcode der Software, ohne dabei den Quelletext wiederzugeben.
Das Kapitel 3 stellt eine Anleitung zur korrekten Bedienung des Videokonferenzprogramms dar. Obwohl die Software selbsterklärend ist, können hier Detailfragen noch einmal nachgeschlagen werden.
Kapitel 4 ist ebenfalls eine Anleitung zur Erstellung eigener Präsentationen für das Videokonferenzprogramm.
In Kapitel 5 werden die wichtigsten Punkte schließlich noch einmal zusammengefasst und ein Ausblick auf zukünftige Videokonferenz ? Projekte gegeben.

Projekt- und Studienarbeit von  Christopher Schulz


Betreuung:
Prof. Dr. P. Deussen
Dr.-Ing. habil. H. Barthelmeß

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